Ankündigung: Inklusiv Bauen und Wohnen am Samstag 19. Januar 2019

Inklusiv Bauen und Wohnen

Bauen und Wohnen für Menschen mit Behinderungen. Informationen und Vorträge von Fachleuten auf der Baumesse Offenbach.

Veranstaltung mit Dolmetscher/-innen für Gebärdensprache

AGENDA


16:00 Uhr

Begrüßung


16:05 Uhr

Tamara Kessel, Dipl.-Ing. Architektin, M.Sc. Barrierefreie Systeme, Sachverständige für barrierefreies Bauen, Karlsruhe

 Titel des Vortrags:

Konzepte für inklusives und barrierefreies Wohnen


16:45 Uhr

Thomas Sauer, Sozialpädagoge, Leiter Blickpunkt Auge-Beratungsstelle des Blinden- und Sehbehindertenbundes Hessen e.V., Wiesbaden

 Titel des Vortrags:

Augen auf bei Wohnungen für Blinde und Sehbehinderte: Stolperfallen und kluge Ideen


17:25 Uhr

Frauke Koch, Rehabilitationspädagogin BA, Projekt- und pädagogische Leitung WG am Eck, Lebenshilfe Gießen e.V.

 Titel des Vortrags:

WG am Eck. Die Idee einer inklusiven Wohngemeinschaft wird real


18:00 Uhr

Ende der Veranstaltung 


Kontakt und weitere Informationen:

Dr. Dorothea Terpitz, Netzwerk Inklusion, Telefon 069 / 83008685, Email: info@igel-of.de

Ralf Theisen, Stadtverwaltung Offenbach, Telefon 069 / 8065-2275, Email: inklusion@offenbach.de

Internet: Netzwerk Inklusion: stadt.inklusion-of.de;  Stadt Offenbach: www.offenbach.de/inklusion


Wann:
19. Januar 2019

Zeit:
16:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Eintritt/Kosten:
kostenlose Teilnahme. Freikarten für den Messeeintritt bei:
Dr. Dorothea Terpitz, Netzwerk Inklusion,
Telefon: 069/83008685,
E-Mail: info@igel-of.de

Wo:
Baumesse Offenbach
Kaiserstraße 108 – 112
63067 Offenbach.

 

Flyer zum herunterladen:

Veranstaltungsflyer Inklusiv Bauen und Wohnen 2019

 

Sinnbild "Barrierefreies Bauen"
Sinnbild „Barrierefreies Bauen“

 

Ankündigung 26.08.2018: Runter vom Sofa – Raus aus dem Haus

Sport zum Mitmachen. Gemeinschaftliche Sportveranstaltung der Stadt Offenbach (Sportmanagement) mit dem Sportkreis und dem Kreis Offenbach

Wann:
26.08.2018

Zeit:
11:00bis 17:00 Uhr

Eintritt/Kosten:
kostenlose Teilnahme

Wo:
Sportanlage Rosenhöhe
Lauterbornweg 7
63069 Offenbach.


 

Ankündigung März/April 2019: Kultur inklusive – Nun machen sich Museen fit

Exkursion

Exkursion und Vorstellung des Konzeptes der Barrierefreiheit im umgebauten Historischen Museum Frankfurt

Wann:
Ein Tag im März/April 2019
genauer Termin wird noch bekannt gegeben

Zeit:
??:?? Uhr
genaue Zeit wird noch bekannt gegeben

Eintritt/Kosten:
Teilnahme ist kostenpflichtig.

Infos und Anmeldung:
ist noch offen

Wo:
Saalhof 1 (ehemals Fahrtor 2)
60311 Frankfurt am Main
Treffpunkt ist noch offen


 

13.05.2017 Aktionstag: Inklusion & Diversity – Gemeinsam können wir Inklusion leben

Aktionstag

Inklusion & Diversity

Gemeinsam können wir Inklusion leben

Samstag, 13. Mai 2017

14.00  –  18.00  Uhr

Aliceplatz, Offenbach

Schirmherr: Stadtrat Peter Freier
Integrationsdezernent

Große Bühne:

life acts, Musik von Die Berjler

Spielmobil, Musikvorführungen, Tanzgruppen, Trommeln, KLINKI der Clown, Info- und Spielstände

Kaffee- und Kuchentheke, türkische Spezialitäten, Getränke

u.v.m.

Wir machen Inklusion! Machen Sie mit!

Ansprechpartner: IGEL-OF e.V., c/o Dorothea Terpitz, 83008685, info@igel-of.de, www.igel-of.de


 

Alt – Älter – Inklusion

Alt – Älter – Inklusion

Eine Veranstaltung von Netzwerk Inklusion und Stadt Offenbach am 21.03.2017

 In angenehmer Atmosphäre trafen sich abends am 21. März 2017 im Stadtcafé Frieda-Rudolph-Haus viele interessierte Bürgerinnen und Bürger zum Thema „Älter werden mit Behinderung“. Heidi Weinrich, kommunale Altenplanerin der Stadt Offenbach, lieferte in ihrem Einführungsvortrag aktuelle Daten über die Situation von älteren Menschen mit Behinderung und erklärte die Kernthemen: Wohnraum, Tagesstrukturierung, Bildung (lebenslanges Lernen) und Vernetzung (insbesondere zwischen den Angeboten von Behinderten- und Altenhilfe).

Das anschließende  Gespräch wurde von HR-Journalist Andreas Winkel moderiert.  Mechthild Rau und Ulrich Gremm vom Suchthilfezentrum Wildhof erklärten, warum eine Behinderung, die durch eine Sucht verursacht wird, eine besondere Herausforderung darstellt. Neben dem Erkennen von  Suchtmerkmalen sei es  im nächsten Schritt sehr problematisch, zu diesen Menschen einen Zugang zu finden und  zu helfen.  Thomas Ruff von der Arbeiterwohlfahrt verdeutlichte, dass die Wohnsituation von älteren Menschen mit Behinderungen jeweils sehr individuelle  Lösungen brauche. Zusätzlich werde der Bedarf nach behindertengerechten Wohnungen zunehmen.

Es wurde deutlich, dass es notwendig ist, sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Unterschiede der beiden Personengruppen „Menschen mit Behinderung“ und „ältere Menschen“ zu betrachten. Das Renteneintrittsalter sei für jeden Menschen ein kritisches Ereignis: Gewohnte Lebensabläufe, Tagesstrukturen und soziale Kontakte ändern sich. Bei Senioren liege das Renteneintrittsalter eher bei 65 bis 67 Jahren. Viele Menschen mit Behinderungen gehen aufgrund von gesundheitlichen Einschränkungen bereits mit durchschnittlich 50 Jahren in Rente. Allein wegen des unterschiedlichen Alters können die Interessen und Neigungen also verschieden sein.

40 Prozent der älteren Menschen seien Ein-Personen-Haushalte, der überwiegende Teil davon weiblich. Gerade allein lebende Personen seien auf Angebote im sozialen Umfeld angewiesen, damit sie nicht vereinsamen oder Depressionen entwickeln. Die Pflegekräfte der ambulanten Dienste seien oft der einzige Kontakt. Sie müssen geschult werden, damit sie beurteilen lernen, wie es der betroffenen Person geht. Oder ob sie Unterstützung braucht, um die Wohnung überhaupt zu verlassen. Es gebe oft bereits zahlreiche Angebote im sozialen Umfeld oder im selben Stadtteil. Vieles könne – wie in Offenbach – mit Hilfe eines Quartiersmanagements organisiert werden, so z.B. Treffen zum gemeinsamen Frühstücken oder Spielen, Kochen, Sport, Ausflüge.

Was bedeutet in dem Zusammenhang Inklusion? Inklusion im Alter heiße nicht, dass alle älteren Menschen (mit und ohne Behinderungen) nun aufgefordert sind oder dazu überredet werden sollen, sich an den gemeinschaftlichen Treffen im Quartier zu beteiligen. Inklusion bedeute vielmehr eine selbstbestimmte Teilhabe und die Berücksichtigung individueller Interessen. Niemand dürfe ausgeschlossen werden. Für die Stadt Offenbach heiße dies dafür zu sorgen, vorhandene Barrieren zu beseitigen, Orte erreichbar und zugänglich zu machen. Es müssen zudem ausreichend Angebote älteren Menschen mit Behinderungen geschaffen werden.

Als einen positiven Schritt auf dem weiteren Weg zur Inklusion wurde vom Publikum das Beispiel Mehrgenerationenhaus ins Spiel gebracht. In einer Zeit, in der die Generationen sich nicht mehr gegenseitig in der Großfamilie versorgen, liefere diese Wohnform eine alternative Lösung. Auf der Basis von Vereinbarungen entstünden verlässliche Nachbarschaften von Menschen jeden Alters, mit oder ohne Behinderung. Es gebe in einem Mehrgenerationenhaus wie in der Weikertsblochstraße auch einen Gemeinschaftsraum für Nachbarschaftstreffen. Dieses Konzept sei mindestens so attraktiv wie Modell des Zusammenlebens in einem großen Wohnblock an der westlichen Stadtgrenze Offenbachs. So gebe es in einem Mehrgenerationenhaus wie in der Weikertsblochstraße einen Gemeinschaftsraum, der eine sehr gute räumliche Voraussetzung für Nachbarschaftstreffen darstelle. Eine gute Ergänzung zu punktuellen Angeboten gemeinschaftlichen Wohnen seien darüber hinaus Angebote, die sich auf eine stärkere nachbarschaftliche Verknüpfung in den einzelnen Stadtteilen stützen. An dieser Stelle käme wieder ein Quartiersmanagement ins Spiel, um diese Verknüpfung zu organisieren und zu unterstützen.

 

 


 

13. November 2014 um 18:00 Uhr Netzwerktreffen

Nächstes Treffen des Netzwerks:

Dienstag, 13. November 2014 um 18.00 Uhr

Entgegen der Tradition kann die Sitzung nicht in der VHS stattfinden, da diese ausgebucht ist.

Wir möchten daher in die Räume von IGEL-OF e.V.
am Wilhelmsplatz Nr. 2, Parterre , 63065 Offenbach
einladen.

 Auf der Tagesordnung steht:

  • Bericht vom Behindertenbeirat
  • Bericht vom Netzwerktreffen Kommunen und Inklusion
  • Aktionsplan Inklusion – wie weiter?
  • Sonstiges