Netzwerktreffen, am Dienstag, den 20. November 2012, von 18:00 bis 20:00

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Erweiterung des Netzwerks
  3. Kommunaler Aktionplan Inklusion
  4. Entwicklung und Pläne für die nächsten Monate (2013)
  5. Bericht über Veranstaltungen,Workshops u.ä. zur Inklusion des letzten Monats
  6. kommende Veranstaltungen
  7. sonstiges

Das Treffen findet statt in Raum 3-02 im „Haus für Bildung und Beratung – vhs“, Berliner Straße77.
Der Raum ist nur mit dem Aufzug erreichbar, am einfachsten den Eingang beim Selbstlernzentrum nutzen.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen

 


 

Das Netzwerk für Inklusion der Stadt Offenbach beteiligte sich an den Fluglärmwochen 2012 in Offenach

Am Dienstag, dem 2.10. um 19 Uhr, wurden unter dem Motto LÄRMSTÖRUNG FÜHRT ZU LERNSTÖRUNG mit rhytmischer Begleitung 500 Teelichter auf dem Wilhelmsplatz aufgestellt. Mit diesen Teelichtern wurde symbolisch das Bild des Flugzeugstopps erstellt.

Redner waren die evangelische Dekanin Eva Reiß, Sprecherin für das Bündnis Menschenkette und Dr. Wolfgang Christian vom Netzwerk Inklusion – Offenbach Stadt.


Am Info-Stand zum Netzwerk für Inklusion gab es die Möglichkeit, sich an der Petition des Netzwerkes zu beteiligen, die mehr finanzielle und personelle Unterstützung für die Offenbacher Schulen und Bildungseinrichtungen von der Landesregierung fordert, um inklusiven Unterricht hochwertig und angemessen realisieren zu können.

 

Ansprache von Dr. Wolfgang Christian (Netzwerk Inklusion Offenbach Stadt) zum herunterladen.

 

 


 

„Alle lernen in einer Klasse“

am 10.10.2012 um 19:30 Uhr, in der EV.STADTKIRCHE OFFENBACH

Gesprächsrunde zum inklusiven Unterricht

Eine Lehrerin und eine Mutter, die beide aus eigener Erfahrung erzählen können, wie Inklusion in der Praxis funktionieren kann.

Verena Middendorf lebt mit ihrer Familie in Linsengericht. Sie hat zwei Kinder, eines benötigt sonderpädagogische Förderung. So bestand früh die Notwendigkeit, sich mit dem Thema Förderschule oder Inklusion auseinanderzusetzen. Das, was sie für ihren Sohn eingefordert hatte, nämlich Gemeinsamen Unterricht, setzte sie auch bald bei der eigenen Arbeit in die Tat um. Sie nimmt seit Jahren als Lehrerin Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, meist Kinder mit Down-Syndrom, in ihre Klasse auf, um sie gemeinsam mit den übrigen Grundschülern bis zur vierten Klasse zu unterrichten. Zur Seite steht ihr dabei regelmäßig eine Fachkraft, bzw. ein Integrationshelfer, die das eigens für den speziellen Förderbedarf zusammengestellt Material mit dem Kind durchgeht oder auch dann helfen kann, wenn es beim gemeinsamen Unterricht mal schwieriger ist. Dennoch sind und waren alle diese Kinder in die Klassengemeinschaft eingebunden, sie lernen zusammen und helfen sich gegenseitig, sei es im Sport, in Musik oder im Kunstunterricht.

Enisa Djubo ist ebenfalls Mitglied der Elterninitiative und lebt mit ihrer vierköpfigen Familie in Bieber. Ein Kind hat das Down-Syndrom. Das Mädchen musste gegen den Willen der Eltern in die Schule für Praktisch Bildbare, da die Grundschule nicht die nötigen Stunden des sonderpädagogischen Förderunterrichts anbieten konnte. Sarah fühlte sich dort aber unterfordert, sie will und kann mehr lernen. Zum Wechsel in die weiterführende Schule bot sich nun endlich die Chance auf Gemeinsamen Unterricht. Seit Beginn dieses Schuljahres besucht Sarah nun die ortsnahe Realschule. Sie erhält Unterstützung durch eine Fachkraft, die ihr bei den Hauptfächern (Deutsch, Mathe, Englisch) zur Seite steht und den speziell für sie erstellten Lehrstoff mit ihr erarbeitet. In den übrigen Fächern lernt sie mit der Klasse gemeinsam. Sarah wurde vom ersten Augenblick gut in die Klasse aufgenommen und sogar zur stellvertretenden Klassensprecherin gewählt.

 

Inklusion ist sehr wohl möglich und realistisch. Doch sie erfordert allgemeines Umdenken.
Verena Middendorf erklärt in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau: „Da sind die Ängste mancher Lehrer und Eltern. Aber es gibt an jeder Schule auch ein oder zwei Lehrkräfte, die sich für die Inklusion offen zeigen. Ich frage mich manchmal: Warum fangen wir, die Gesellschaft, nicht mit diesen Pädagogen an, um das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht behinderten Kinder zu einer Selbstverständlichkeit werden zu lassen. Die Idealbedingungen für einen Anfang wird es nie geben, deshalb müssen wir einen Minimalkatalog fordern und darin muss der Elternwunsch an oberster Stelle stehen. Geld für zusätzliche Lehrer als Integrationshilfe darf hierbei nicht zu einem Hindernis werden.“

 

 

MITTWOCH, 10. OKTOBER 2012, 19.30 UHR,

in der EV.STADTKIRCHE OFFENBACH, Herrnstraße 44, 63065 Offenbach

 


 

Mitgliedertreffen am 09.10.2012 von 18:00 – 20:00

Liebe Mitglieder und Interessierte des Netzwerkes,

hiermit lade wir Sie/Euch ganz herzlich zum nächsten Treffen

am Dienstag, den 9. Oktober 2012 , von 18:00 bis 20:00 Uhr ein.

Tagesordnung:

1. Offener Brief und Petition
2. Veranstaltungen
3. Gründung einer unabhängigen Beratungsstelle für Inklusion, bzw. eines Inklusionsbeirates bei der Stadt
4. Redaktionsteam zur Durchführung von Veranstaltungen
5. sonstiges

Das Treffen findet statt in Raum 3-02 im „Haus für Bildung und Beratung – vhs“, Berliner Straße77.
Der Raum ist nur mit dem Aufzug erreichbar, am einfachsten den Eingang beim Selbstlernzentrum nutzen.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen