{"id":459,"date":"2019-01-20T21:11:54","date_gmt":"2019-01-20T20:11:54","guid":{"rendered":"http:\/\/stadt.inklusion-of.de\/?p=459"},"modified":"2019-04-21T21:17:54","modified_gmt":"2019-04-21T19:17:54","slug":"das-netzwerk-inklusion-zum-dritten-mal-auf-der-offenbacher-baumesse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/stadt.inklusion-of.de\/?p=459","title":{"rendered":"Das Netzwerk Inklusion zum dritten mal auf der Offenbacher Baumesse"},"content":{"rendered":"<p><em>Offenbach, 19.01.2019<\/em><\/p>\n<p>Zum dritten Mal beteiligte sich das Netzwerk Inklusion in Zusammenarbeit mit der Stadt Offenbach mit einem Vortragsangebot an der Vorstellung von Konzepten f\u00fcr inklusives und barrierefreies Wohnen: Der erste Vortrag kam von Tamara Kessel, einer Architektin und Sachverst\u00e4ndigen f\u00fcr barrierefreies Bauen. Sie beschrieb in ihrem Vortrag zu barrierefreien Systemen beim Neubau\/Umbau von Wohnungen, dass die Wohnform auf die jeweilige Art der Behinderung angepasst werden sollte. Die DIN-Normen der hessischen Bauordnung seien ein erster Schritt, aber sie erreichten l\u00e4ngst nicht alle Auspr\u00e4gungen von Menschen mit Behinderungen. Ihr Sohn beispielsweise sei Autist, er ben\u00f6tige eine ganz eigene Wohnform: Die Strukturen m\u00fcssen klar und einfach sein, er brauche einen R\u00fcckzugsraum und jederzeit einen besonderen Schallschutz.<\/p>\n<p>Den zweiten Vortrag bestritt Thomas Sauer, Leiter der Beratungsstelle des Blinden \u2013und Sehbehindertenbundes Hessen in Wiesbaden. Er beschrieb als selbst Sehbehinderter den Zuh\u00f6rern sehr plastisch, welche Stolperfallen f\u00fcr Menschen mit Behinderungen in Standard-Wohnungen bestehen: Sein \u201eHobby\u201c seien offene Schrankt\u00fcren, an denen er sich gerne sto\u00dfe. Das lasse sich aber zum Beispiel recht einfach durch Schiebet\u00fcren vermeiden. Er brachte auch Anregungen f\u00fcr die Gestaltung der Messe: Ein taktiler Messeplan, der sich heutzutage recht einfach mit einem 3D-Drucker herstellen lasse, w\u00e4re sicher nicht nur f\u00fcr blinde und sehbehinderte Menschen ein Besuchermagnet.<\/p>\n<p>Beim dritten Vortrag wurde es noch anschaulicher. Die \u201eWG am Eck\u201c in Gie\u00dfen: Zehn junge Menschen wohnen dort zusammen, f\u00fcnf davon haben zum Teil einen hohen Unterst\u00fctzungsbedarf. Die betreuende Sozialp\u00e4dagogin, Frauke Koch, berichtete von dem langwierigen, aber umso erfolgreicheren Bauprojekt des Tr\u00e4gers, der Lebenshilfe Gie\u00dfen. Sie erz\u00e4hlte auch, und das gemeinsam mit den Bewohnern, wie es sich dort lebt und wie der Alltag in solch einer inklusiven WG organisiert ist.<\/p>\n<p>Es waren drei spannende Vortr\u00e4ge, die auf gro\u00dfes Interesse stie\u00dfen. Der Vortragssaal im ersten Stock der Messehalle 3 war gut gef\u00fcllt und erstmals konnte das Netzwerk durch die Zusammenarbeit mit der landesweiten Inklusionsberatungsstelle auch Geb\u00e4rdensprachdolmetscher einsetzen. Einer der geh\u00f6rlosen Messebesucher dankte dem Netzwerk ausdr\u00fccklich und regte an, im n\u00e4chsten Jahr doch einen Vortrag zum barrierefreien Wohnen f\u00fcr geh\u00f6rlose Menschen einzuplanen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Offenbach, 19.01.2019 Zum dritten Mal beteiligte sich das Netzwerk Inklusion in Zusammenarbeit mit der Stadt Offenbach mit einem Vortragsangebot an der Vorstellung von Konzepten f\u00fcr inklusives und barrierefreies Wohnen: Der erste Vortrag kam von Tamara Kessel, einer Architektin und Sachverst\u00e4ndigen f\u00fcr barrierefreies Bauen. 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